Wie man den Fasten-Gott geschickt bescheißt

„Sich extrem viel vornehmen, einigermaßen viel umsetzen und ordentlich viel abnehmen“

Damit kennt ihr den Titel meines ersten Bestsellers über das Abnehmen. Also Heilfasten ist was für Menschen die zu viel Zeit haben, die an Schlacke im Körper glauben (die bisher von Medizinern im Körper nicht gefunden wurde, weshalb auch der Begriff entschlacken keinen Sinn macht), oder für Menschen die anderen mal so richtig was beweisen wollen. Weil ich eher zu letzeren gehöre habe ich es also seit letzter Woche mal versucht. Modifiziert zugegebenermaßen, weil ich gelesen habe, dass es Sinn macht weiterhin Eiweiß-Drinks zu sich zu nehmen. Sonst baut man Muskelmasse ab. Da es bei mir nur um gesundes und einigermaßen zufriedenes Abnehmen ohne jegliche Ideologie geht, genau das Richtige. Und der Jojo-Effekt soll nicht so groß sein. Leider hatte ich am Samstag genau dieses Diät-Pulver vergessen, als ich zu Freunden nach Düsseldorf fuhr. Was machen? Neues Paket kaufen fiel aus, weil ich für eines 20 Euro zahle. Nach ein paar sprachlichen Aussetzern und kleinen Sternen vor den Augen beim Shoppen auf der Kö war klar: Der Fastengott muss beschissen werden! Also hab ich mir beim Chinesen eine Süß-sauer-scharfe Suppe bestellt. Das Schweinefleisch, die Nudeln und das Gemüse hat außer mir bestimmt keiner gesehen. Genau wie auch die Hühnerfleisch-Stückchen bei der Thai-Suppe am Sonntag und die Linsen im französischen Eintopf am Montag nicht als feste Nahrung gewertet werden können, schließlich schwammen sie in ausreichend Flüssigkeit, um ihnen diesen Status zu entziehen. Also ich nenn es deswegen weiter Null-Diät. Und für alles die es ganz ernst und ehrlich  nehmen zurück zu meinem Buchtitel. Ich glaube, dass das wirklich für viele eine Lösung sein kann. Ich nehme mir vor nicht zu essen, oder nur ein paar Eiweiß-Shakes oder nur Salat oder nur die Gemüsepfanne ohne eine Riesen-Portion Reis. Und wenn dann doch mal ein Stück Brot, ein bißchen Reis, eine Suppe oder ein Corny dazu kommt, dann brauchte der Körper das eben. Besser man verzeiht sich das immer wieder aufs Neue, bevor man sich sagt: „Ich schaff das nie“ und einfach alles in sich reinschaufelt. So habe ich immerhin eine Suppen-Diät gemacht, hätte ich mir vorher nie vorstellen können!

Die Waage wird mir Recht geben!

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