Monatsarchiv: April 2012

Abnehmen mit Spaß und Pommes gelb-schwarz

Es ist vollbracht,

The biggest Looser!!!

Ich bekomme auch die Arme wieder über den Bauch

zumindest fast! Heute habe ich mich das letze Mal gewogen. Fast 40 Tage sind jetzt vorbei. Mit 115,2 Kilo habe ich angefangen und mich auf 105 Kilo runter gehungert. Obwohl „gehungert“ nicht immer stimmte. Zum Beispiel gestern: Ein stressiger Arbeitstag in Wiesbaden verleitete mich dazu statt meiner Null-Diät, eh Suppen-Diät eine Pommes-Diät einzulegen. Das Curry-Haus in Wiesbaden war einfach der am schnellsten zu erreichende Ort, um meinen Korrespondenten-Bericht aus der Landeshauptstadt zu tippen und per Mail nach Marburg zu senden. Es war das erste Restaurant mit Steckdose, ich kenn mich in Wiesbaden nicht aus! Während andere sich ins Starbucks setzen oder ins Cafe Extrablatt, rieche ich nach einem abgeschlossenen Projekt aber gerne nach Frittenfett. Schließlich komme ich aus dem Ruhrgebiet. Naja und weil es da schonmal so gut roch und ich zwischendurch ja auch was essen musste, gab es eben Pommes mit Wurst. Allerdings habe ich die Currysauce weggelassen, was mir im Curryhaus ziemlich komische Blicke einbrachte. Stattdessen gab es gelben Senf, passend zur schwarzen Wurst. Da schlägt das Borussia-Herz höher. Die zweiten verwirrten bis mitleidigen Blicke kassierte ich beim Verlassen des Etablissements. Denn einen Typen, der in einer Frittenbude 3 Stunden in sein Laptop hackt, hatten die auch noch nicht gesehen.

Naja: Und weil ich es mir eben verdient hatte, gab es dann auch noch ein Eis, Joghurt und Toffee! Geil, aber schlecht in eine Null, eh Suppen-Diät zu integrieren. Aber und das zeichnet einen Profi-Diäter (nach 38 Tagen darf man sich wohl so nennen) aus: Man muss die Kontrolle bewahren. Also habe ich mich in den Abendstunden wieder gefangen und nichts mehr gegessen. Was mich insgesamt auf 1500 Kalorien für den Tag brachte. Man darf sich also auch mal was gönnen. Und an alle Verzweiflungs- und Frust-Esser (so wie ich einer bin): Man muss sich das auch wirklich gönnen. Dann fällt es danach wieder leichter nichts mehr zu essen.

Scheiß auf Diät-Pulver. Jetzt gibt es wieder Süßes statt Saures

So jetzt freue ich mich erstmal auf Ostern und das Schnitzel-Spargel-Hollandaise-Menu bei meiner Oma. Die letzten beiden Tage bekomme ich auch noch rum und dann melde ich mich nochmal, um euch zu sagen ob mir fettes Essen überhaupt noch schmeckt (ich habe leider den leisen Verdacht, dass ja!)

Frohe Ostern!

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Wie man den Fasten-Gott geschickt bescheißt

„Sich extrem viel vornehmen, einigermaßen viel umsetzen und ordentlich viel abnehmen“

Damit kennt ihr den Titel meines ersten Bestsellers über das Abnehmen. Also Heilfasten ist was für Menschen die zu viel Zeit haben, die an Schlacke im Körper glauben (die bisher von Medizinern im Körper nicht gefunden wurde, weshalb auch der Begriff entschlacken keinen Sinn macht), oder für Menschen die anderen mal so richtig was beweisen wollen. Weil ich eher zu letzeren gehöre habe ich es also seit letzter Woche mal versucht. Modifiziert zugegebenermaßen, weil ich gelesen habe, dass es Sinn macht weiterhin Eiweiß-Drinks zu sich zu nehmen. Sonst baut man Muskelmasse ab. Da es bei mir nur um gesundes und einigermaßen zufriedenes Abnehmen ohne jegliche Ideologie geht, genau das Richtige. Und der Jojo-Effekt soll nicht so groß sein. Leider hatte ich am Samstag genau dieses Diät-Pulver vergessen, als ich zu Freunden nach Düsseldorf fuhr. Was machen? Neues Paket kaufen fiel aus, weil ich für eines 20 Euro zahle. Nach ein paar sprachlichen Aussetzern und kleinen Sternen vor den Augen beim Shoppen auf der Kö war klar: Der Fastengott muss beschissen werden! Also hab ich mir beim Chinesen eine Süß-sauer-scharfe Suppe bestellt. Das Schweinefleisch, die Nudeln und das Gemüse hat außer mir bestimmt keiner gesehen. Genau wie auch die Hühnerfleisch-Stückchen bei der Thai-Suppe am Sonntag und die Linsen im französischen Eintopf am Montag nicht als feste Nahrung gewertet werden können, schließlich schwammen sie in ausreichend Flüssigkeit, um ihnen diesen Status zu entziehen. Also ich nenn es deswegen weiter Null-Diät. Und für alles die es ganz ernst und ehrlich  nehmen zurück zu meinem Buchtitel. Ich glaube, dass das wirklich für viele eine Lösung sein kann. Ich nehme mir vor nicht zu essen, oder nur ein paar Eiweiß-Shakes oder nur Salat oder nur die Gemüsepfanne ohne eine Riesen-Portion Reis. Und wenn dann doch mal ein Stück Brot, ein bißchen Reis, eine Suppe oder ein Corny dazu kommt, dann brauchte der Körper das eben. Besser man verzeiht sich das immer wieder aufs Neue, bevor man sich sagt: „Ich schaff das nie“ und einfach alles in sich reinschaufelt. So habe ich immerhin eine Suppen-Diät gemacht, hätte ich mir vorher nie vorstellen können!

Die Waage wird mir Recht geben!

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