Warum Curry dick macht und Kino schlank!

Kalorienfutter nein, Lesefutter ja! Ich informiere mich, weiß aber eigentlich alles besser

Ich habe mir für zwei Zeitschriften gekauft, die mich im Bereich Ernährung  und Diät, wieder ein bisschen weiser machen sollten: Die „Neon“, fragte mich auf ihrem Cover: „Wie gesund lebst du?“ und wollte 44 Tipps liefern,  „um besser mit seinem Körper umzugehen, ohne sich den Spaß zu verderben“. Fraglich, wenn der erste Tipp den ich lese heißt: Vor dem Fernseher besser Trockenobst statt Gummibärchen essen, das hat weniger Kalorien (Ach was!). Und dann auch noch der Rat, dass man bei einem Marathonlauf nicht an die gesamten 42 Kilometer denken, sondern sich immer an kleinen Ziele orientieren soll (42 Kilometer sind trotzdem lang). Andere Tipps waren da schon deutlich lebensnäher: Nach einer durchzechten Nacht ist es um 300 Kalorien besser Pommes und dann erst zuhause ein Wurstbrot zu essen, als zu den Pommes direkt eine Currywurst zu knabbern. Die Kalorien müssen also im Curry stecken. Und: Kino macht schlank, weil Popcorn nur halb so viele Kalorien wie Chips haben, die man ja meist zuhause auf dem Sofa ist. Im Altpapier ist sie gelandet, als mir die Infos meine Wein-Diät madig machen wollten: „Alkohol bewirkt, dass Fett verstärkt im Bauchraum eingelagert wird“ Und dann auch noch: „Gezielt den Bauchspeck wegtrainieren funktioniert allerdings nicht, denn man nimmt nicht unbedingt da ab, wo man seine Muskeln trainiert.“ Käseblatt.

Da war für die Motivation und das nötige Know-how in Vorbereitung auf den Endspurt meiner McAbspeck-Wochen die andere Zeitschrift wesentlich hilfreicher (Geo kompakt: Gesunde Ernährung, schweineteuer aber informativ). Wie der Zufall es will, vergleicht eine Extraseite in dem Heft verschiedene Methoden von Null-Diäten. Und ich hatte mir ja vorgenommen in meine Diät eine Woche Null-Diät einzubauen:

Ich habe mich für das „modifizierte Fasten“ entschieden: „Zwei bis drei Liter kalorienfreie Fastengetränke sowie täglich 50 bis 100 Gramm Proteine in Form eines Konzentrats.“ Das hat erstens den Vorteil, dass ich am Ende des Monats kein Geld mehr für einen Einkauf ausgeben muss und zweitens, dass ich auch die Reste meines Eiweißpulvers noch loswerde. Und das Ergebnis laut Geo: „Hohe Gewichtsreduktion. Zudem wird weniger Körper-Eiweiß abgebaut, als bei einer reinen Null-Diät. Die Gefahr des Jo-Jo-Effektes ist geringer“. Also: Freude pur! Morgen mittag wiege ich mich nochmal und dann soll die Mission gelingen: Zweistelligkeit!!!

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