Dionysos, dein Freund und Helfer

Wer saufen kann, kann auch arbeiten. Die Schattenseiten der Wein-Diät

Auch ein Diäter muss mal Urlaub machen, und so war ich in der vergangenen Woche mit lieben Freunden ein paar Tage im Elsass. Das hörte sich aus der Abnahme-Perspektive ziemlich gewagt an, denn das Elsass ist durchaus bekannt für seine kulinarischen Vorzüge. Flammkuchen, Wein oder Croissants gehören eigentlich auf keinen Diät-Plan.  Heikel war es dann auch, bot aber die Chance, eine ganz neue Art des Abnehmens auszutesten: die Wein-Diät.

Diese sieht folgendermaßen aus: Man versucht sich den ganzen Tag mit einem Milch-Diät-Drink und einem bisschen Obst und Müsliriegel über den Tag zu retten, um dann abends mit einem ausladenden Abendessen und bis zu zwei Flaschen Wein alles zu zerstören. Wichtig dabei ist, dass man einen Winzer seines Vertrauens findet, der einem erklärt, in welcher Reihenfolge man den Wein trinkt: erst trocken, dann lieblich. Das führt zwar nicht zu mehr Gewichtsverlust, schmeckt aber besser.

Dass ich in der Zeit trotzdem gefühlt ein paar Gramm abgenommen habe (zumindest meinen einige Kollegen schon eine Veränderung zu bemerken – die Waage ist derzeit kaputt), habe ich der Tatsache zu verdanken, dass es sich um ein Selbstversorger-Haus handelte, welches man im März per Ofen heizen muss, wenn man nachts nicht erfrieren möchte. Das bedeutet: Holz schleppen, hacken und stapeln.

Bewegung scheint eine wichtige Rolle beim Abnehmen zu spielen, und so habe ich mich entschieden, nach meinem Urlaub den Sport stärker in den Diät-Fokus zu rücken.  Jeden Tag eine Stunde Bewegung scheint mir für die Zeit des Abspeckens eine geeignete Dosis. Ich werde mich heute mal wieder wiegen, damit ich auch den Erfolg meiner diversen Bemühungen besser einschätzen kann, Daumendrücken hilft bestimmt.

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Kategorien: Uncategorized | Ein Kommentar

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Ein Gedanke zu „Dionysos, dein Freund und Helfer

  1. Stefan Dietrich

    Hi Tim,

    jetzt wissen wir es endlich: Dass wir Deutschen immer dicker werden, liegt nicht am fetten Essen, sondern an der Zentralheizung! Uns fehlt das tägliche Holzhacken und die Gefahr des Erfrierens!

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